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Der Countdown zum Landesbewerb ist offiziell eröffnet

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Die Mieminger Feuerwehr feiert kommendes Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums wird 2027 der Landesfeuerwehr-Leistungsbewerb in Mieming ausgetragen. Während die organisatorischen Vorbereitungen schon seit Monaten auf Hochtouren laufen, fand heuer am 13. Juni beim Landesbewerb in Zams ein erster Meilenstein statt. Die Mieminger waren nämlich mit zwei Bewerbsgruppen am Platz vertreten: Einer jungen Gruppe, welche sich am Vortag tapfer geschlagen und das Leistungsabzeichen in Bronze errungen hat – wofür recht herzlich gratuliert werden darf und einer Truppe aus Mieminger Feuerwehrveteranen, welche sich bereit erklärt haben, die Bewerbsfahne für die Feuerwehr Mieming entgegenzunehmen. Traditionell wird diese am Bewerbsende an die nächste austragende Wehr übergeben. Das Besondere: Fast genau diese Formation hat beim Landesfeuerwehr-Leistungsbewerb in Mieming, welcher 1990 hier ausgetragen wurde, den Landessieg errungen. Fast, da Hanspeter Reich auf Urlaub war und daher für Zams sein damaliger Ersatzmann Klaus Scharmer eingesprungen ist.
So traf sich eine Delegation aus Jung und „Älteren“ an besagtem Tag um 14 Uhr beim Feuerwehrhaus. Von dort ging es gemeinsam mit dem Bus nach Zams. Mit einem kühlen Getränk wurde der „Firecup“, ein Parallelbewerb der 16 schnellsten Bewerbsgruppen, beobachtet. Doch bereits bei der Ankunft bestand der Wunsch der „Mieming 1“-Gruppe, sich vor dem Bewerbsbanner ablichten zu lassen, was sogleich alte Erinnerungen aufleben ließ.
Aber spätestens um 17 Uhr, bei der Probe beim Fahnenmast, war den Männern eine gewisse Anspannung anzumerken. Erst nach mehreren Durchläufen und Besprechungen gab man sich schließlich zufrieden. Um 19 Uhr versammelten sich nach dem gemeinsamen Einzug alle teilgenommenen Gruppen, diesmal über 300, zur Schlussveranstaltung auf dem Bewerbsplatz. Als sich der Festakt dem Ende neigte und die Übergabe der Bewerbsfahne an die Mieminger Feuerwehr erfolgte, wich die Anspannung und Stolz war in den Gesichtern der Männer zu sehen.
Im Namen der Feuerwehr Mieming herzlichen Dank für eure Bereitschaft zur Teilnahme an dieser besonderen Aktion. Und wer weiß, vielleicht sieht man die Truppe kommendes Jahr, am 11. und 12. Juni 2027 – nach 37 Jahren – wieder am Mieminger Bewerbsplatz.

vorne: Martin Alber, Fritz Spielmann, Christian Maurer, Franz Dengg
hinten: Thomas Perkhofer, Reinhard Kneringer, Reinhard Spielmann, Klaus Scharmer, Manfred Krug

Die Bewerbsgruppe beim Landesfeuerwehr-Leistungsbewerb in Mieming im Jahr 1990

vorne: Martin Alber, Fritz Spielmann, Christian Maurer, Franz Dengg
hinten: Thomas Perkhofer, Reinhard Kneringer, Reinhard Spielmann, Hanspeter Reich, Manfred Krug

Sommerübung 2026

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Bei der diesjährigen Sommerübung am 18. Juni 2026 stand als Übungsobjekt ein landwirtschaftlicher Betrieb zur Verfügung. Annahme war ein, in der Werkstatt ausgebrochener, Brand, welcher auch auf das Wirtschaftsgebäude übergegriffen hatte. Während der Erstangriff mit der Besatzung des TLF-A erfolgte, richtete die Mannschaft des LFB-A eine Speiseleitung vom, in zirka 200 Meter Luftlinie entfernten, Hydranten ein. Aufgabe der Atemschutztrupps war neben der Brandbekämpfung die Suche und Bergung der vermissten Personen, wobei deren Anzahl vorerst noch unbekannt war. Nachdem die Übung erfolgreich abgearbeitet worden war, erfolgte noch eine kleine Führung im und um das Wirtschaftsgebäude, um im Einsatzfall die örtlichen Gegebenheiten zu kennen.

Übung Forstunfall

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Am 11. Juni 2026 fand eine technische Gesamtübung zum Thema „Forstunfall“ statt. Als angenommener Unfallort diente das Gebiet Fiechter Tal/Fiechter Köpfl – eine Lage, die bereits die Anfahrt zur ersten Herausforderung machte: Verschlossene Weidegatter (aufgrund von Weidevieh) und mehrere mögliche Zufahrtswege erforderten eine genaue Abstimmung zwischen den ausgerückten Fahrzeugen KDO, LFB und RLF. Bei den engen Waldwegen konnten auch die Kraftfahrer ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen. Die letzten 100 Meter zum Unfallort mussten aufgrund des unwegsamen Geländes zu Fuß mit der benötigten Ausrüstung zurückgelegt werden.
Es wurden zwei verunfallte Personen vorgefunden. Erstere war mit dem Fuß unter einem Baumstamm eingeklemmt. Mittels Hebekissen konnte der Baumstamm angehoben und die Person befreit werden. Der zweite Verunfallte war unter einem Wurzelstock eingeklemmt. Durch eine, um den Baumstumpf gelegte, Kette und den gemeinsamen Krafteinsatz von sieben Feuerwehrkameraden gelang es, den Wurzelstock so weit anzuheben, dass die Person herausgezogen werden konnte.