Am Donnerstag, den 8. Oktober 2026, wurde die diesjährige Herbstübung mit dem Schwerpunkt „Technische Hilfeleistung“ durchgeführt. Zu dieser Probe wurde auch das Rote Kreuz Mötz eingeladen.

Übungsannahme war ein Verkehrsunfall, bei welchem zwei PKW kollidiert und im Straßengraben gelandet sind. Es wurde versucht, den zeitlichen Ablauf des Übungseinsatzes möglichst realitätsnah abzubilden.
Der Rettungsdienst erreichte als erstes den Unfallort und erkundete die Lage. Da mehrere Personen in ihren Fahrzeugen eingeschlossen waren, erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr. Der eingetroffene Einsatzleiter der Feuerwehr erhielt vom Einsatzleiter des Rettungsdienstes die entsprechenden Informationen und teilte anschließend die Gruppenkommandanten ein. So kümmerte sich die Mannschaft des RLF-A um das erste Fahrzeug und die Besatzung des LFB-A um das zweite Fahrzeug. Nach der Stabilisierung der PKW’s wurde in Abstimmung mit dem Roten Kreuz begonnen, die erforderlichen Zugänge zu den verunfallten Personen mit den hydraulischen Rettungsgeräten zu setzen.
Bald wurden die Einsatzkräfte in Kenntnis gesetzt, dass eine Person, welche sich in einem Unfallfahrzeug befand, vermisst wird. Die Mannschaft des ebenfalls am Unfallort eingetroffenen TLF-A bildete Suchtrupps und konnte die leicht verletzte Person relativ rasch in der näheren Umgebung auffinden und dem Rettungsdienst übergeben.
Auch die insgesamt fünf, in den Fahrzeugen eingeschlossenen, Personen konnten inzwischen geborgen und von den Sanitätern des Roten Kreuzes versorgt werden. Dazu wurde vom Rettungsdienst eine sogenannte „Patientenablage“ eingerichtet, an welcher die Erstversorgung erfolgt. Neben den Übungsvorbereitern der Feuerwehr verfolgte auch Bezirksrettungskommandant Christoph Hairer als Beobachter den Ablauf der Übung. Im Anschluss fand eine Nachbesprechung statt. Der Abend klang anschließend im gemütlichen Rahmen beim Gasthof Stiegl aus.

Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden, dem Roten Kreuz Mötz, den Figuranten und dem Schminkteam sowie den Übungsvorbereitern Daniel Lengg und Stefan Weber. Die gemeinsame Übung unterstrich, wie wichtig regelmäßige Proben für das reibungslose Zusammenspiel der Einsatzkräfte sind.