Am 11. Juni 2026 fand eine technische Gesamtübung zum Thema „Forstunfall“ statt. Als angenommener Unfallort diente das Gebiet Fiechter Tal/Fiechter Köpfl – eine Lage, die bereits die Anfahrt zur ersten Herausforderung machte: Verschlossene Weidegatter (aufgrund von Weidevieh) und mehrere mögliche Zufahrtswege erforderten eine genaue Abstimmung zwischen den ausgerückten Fahrzeugen KDO, LFB und RLF. Bei den engen Waldwegen konnten auch die Kraftfahrer ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen. Die letzten 100 Meter zum Unfallort mussten aufgrund des unwegsamen Geländes zu Fuß mit der benötigten Ausrüstung zurückgelegt werden.
Es wurden zwei verunfallte Personen vorgefunden. Erstere war mit dem Fuß unter einem Baumstamm eingeklemmt. Mittels Hebekissen konnte der Baumstamm angehoben und die Person befreit werden. Der zweite Verunfallte war unter einem Wurzelstock eingeklemmt. Durch eine, um den Baumstumpf gelegte, Kette und den gemeinsamen Krafteinsatz von sieben Feuerwehrkameraden gelang es, den Wurzelstock so weit anzuheben, dass die Person herausgezogen werden konnte.